Kirchen
in der Erlebnisregion Gartow
Welche Kirchen gibt es in der Erlebnisregion Gartow zu entdecken?

welche Kirchen gibt es in und um Gartow zu entdecken?
Kirchen an Elbe, Löcknitz und Seege
Die Kirchen in Gartow, Holtorf, Kapern, Meetschow und Schnackenburg sind im Sommer tagsüber geöffnet. Die mittelalterliche Feldsteinkirche in Vietze ist im Rahmen der Veranstaltungen oder auf Nachfrage geöffnet.
In diesen spirituellen Räumen können Gäste und Einheimische innehalten und durch Muße und Besinnung Kraft schöpfen für den Alltag. Infos finden Interessierte auch unter der Webseite Kirchspiel Elbe-Heide-Seege. Am Elberadweg gelegen, bietet es sich an, mit dem Fahrrad von Kirche zu Kirche zu radeln.

St. Georg Kirche Gartow
Hauptstraße
29471 Gartow
05846-1226
Die St. Georg Kirche in Gartow ist durch die schlichte norddeutsche Barock-Architektur und die einzigartige Orgel von Johann Matthias Hagelstein ein ganz besonderes Gotteshaus.
Hier finden gut besuchte Gottesdienste statt, im Juli und August erklingt an jedem Mittwoch um 18.00 Uhr ein Orgelkonzert im Rahmen des Gartower Orgel-Sommers.

St. Nicolai Kirche Schnackenburg
Kirchstraße
29493 Schnackenburg
Die romanische Backsteinkirche, erbaut um 1200, besitzt einen mächtigen Westturm, der ursprünglich sicher als Wehrturm diente. Heute hängt ein großes Geläut von sechs Glocken, die älteste aus der Zeit um 1350.
Am östlichen Ende des Landkreises Lüchow-Dannenberg, an der Mündung des Aland in die Elbe, liegt Schnackenburg. Die Schifffahrt und der Elbzoll sind hier seit frühester Zeit die wichtigen Erwerbsquellen. Daher ist die Kirche dem St. Nicolaus, Schutzpatron der Schiffer und Kaufleute geweiht.
Ausstattung: Kanzel und Altar aus dem Jahre 1727, ein schwebender Taufengel, ebenfalls aus dem Jahre 1727, der zur Taufe herabgelassen wird, hält die Taufschale.

Kirche Kapern
Dorfstraße
29493 Kapern
Diese Kirche zeigt sich als massiver, neuromanischer Ziegelbau. Die Kirche in Kapern wurde von Conrad Wilhelm Hase als Nachahmung einer dreischiffigen romanischen Basilika mit Querhaus errichtet und im Jahre 1860 eingeweiht. Die Lage der Kirche in der Dorfmitte deutet auf märkische Verbindungen hin, denn die Gotteshäuser des Wendlandes liegen oft außerhalb des Ortes.
Die ornamentale Jugendstilausmalung aus dem Jahr 1905 prägt den Innenraum mit feinen Formen und harmonischen Farbklängen. Besonders eindrucksvoll sind die Wandbilder des Dresdner Künstlers Karl Andreä (1870), die dem Raum Tiefe und künstlerische Spannung verleihen. Das Taufbecken ist – ganz im Stil der Gesamtanlage – dem mittelalterlichen Baustil nachempfunden und fügt sich selbstverständlich in das historische Erscheinungsbild der Kirche ein.

Kirche Holtorf
29493 Holtorf
Die Holtorfer Kirche ist ein rechteckiger, barocker Saalbau aus dem Jahr 1745, errichtet aus Backsteinen auf den Grundmauern einer spätgotischen Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert.
Ein niedriger Feldsteinsockel erinnert noch heute an den älteren Vorgängerbau.
Beim Betreten der Kirche überrascht der harmonisch ausgewogene Innenraum. Die pastellfarbenen Kreuzweg-Darstellungen aus dem Mittelalter verleihen dem Raum eine besondere, ruhige Ausstrahlung. Auch die 2008 erbaute Orgel fügt sich stimmig in das historische Gesamtbild ein.

St. Johannis Kirche Restorf
Kirchstraße 2-4
29478 Höhbeck
Die St.-Johannis-Kirche in Restorf entstand um das Jahr 1300 und wurde im Dreißigjährigen Krieg weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte zwischen 1728 und 1740 in mehreren Bauabschnitten auf den erhaltenen Feldsteinresten. Charakteristisch ist die Verwendung unterschiedlich großer Backsteine, sogenannter Klosterformate, die der Kirche ihr besonderes historisches Erscheinungsbild verleihen.

Kapelle Vietze
Kapellenstraße,
29478 Höhbeck
Die Kapelle liegt auf einem kleinen Friedhof an der Straße zwischen Meetschow und Vietze. Vermutlich um 1400 erbaut, vereint sie romanische und gotische Stilelemente und zeugt von einer langen, wechselvollen Geschichte.
Ursprünglich befand sich die Kapelle im Zentrum eines landesherrlichen Gutes und bildete den Mittelpunkt der Höhbecklandschaft. Später übernahm der Ort Gartow diese zentrale Funktion. Nach einem Brand im Jahr 1721, bei dem alle Unterlagen verloren gingen, wurde das Gebäude 1754 teilweise abgerissen und anschließend neu aufgebaut. Aus dieser Zeit stammt die heutige Gestalt der Kapelle, die bis heute den stillen Charakter des Ortes prägt.

Kapelle Gorleben
Lüchower Str.,
29475 Gorleben
Die Kapelle in Gorleben entstand Mitte des 17. Jahrhunderts als Filialkirche der Kirche in Trebel und liegt am nordöstlichen Rand des Dorfes. Aufgrund ihrer exponierten Lage auf dem höchsten Punkt des Geländes diente sie den Bewohnern bei Hochwasser der Elbe zeitweise auch als Fliehburg.
Der schlichte Saalbau auf rechteckigem Grundriss ist mit einem Satteldach abgeschlossen.
Die Außenwände bestehen aus Fachwerk mit Ziegelausfachung, an der Westseite sitzt ein Dachreiter mit Zeltdach. Auch der Zugang erfolgt von Westen. Teile der Ausstattung stammen noch aus der Bauzeit. Nach einer umfassenden Restaurierung im Jahr 1873 wurden Fachwerk, Innenanstrich und Turm zuletzt 2004 instandgesetzt.

Kapelle Meetschow
An der Kapelle,
29475 Gorleben / Meetschow
Die Kapelle in Meetschow wurde in den Jahren 1746/47 als schlichter Fachwerkbau errichtet und besitzt einen kleinen Dachreiter, der als Glockenturm dient. Der Innenraum ist bewusst einfach gehalten. Besonders auffällig ist der Kanzelaltar, der die Kapelle eindeutig als lutherischen Gottesdienstraum ausweist und den nüchternen Charakter des Gebäudes unterstreicht.

Kirche zu Trebel
29494 Trebel
Die Kirche zu Trebel ist eine romanische Feldsteinkirche und zählt zu den ältesten Kirchen im Lüneburger Sprengel. Sie wurde Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut. Der Altar stammt aus dem Jahr 1717, die Orgel wurde 1777 von Johann Georg Stein errichtet.
Eine besondere Bedeutung hat die Kirche durch ihre Orgel: Die Trebeler Orgel ist das einzige nahezu vollständig erhaltene zweimanualige Werk von Johann Georg Stein. Dieses unter Denkmalschutz stehende Instrument nimmt innerhalb der norddeutschen Orgellandschaft eine herausragende Stellung ein.
Kontakt: Pastorin Stefanie Pehlke-Siewert, Büro des Gemeindeverbunds
Johann-Georg-Stein-Weg 2, 29494 Trebel · Tel. 05848 – 323

Kirche in Seedorf
Löcknitzstraße,
19309 Lenzen (Elbe)
Die Kirche in Seedorf ist eine barocke Saalkirche aus Backstein, die im Jahr 1754 errichtet wurde. Im Inneren befinden sich zwei herrschaftliche Stühle, die auf die frühere soziale Struktur der Gemeinde hinweisen. Eine Besichtigung ist nach Absprache mit dem Kirchenrat möglich.

St.-Katharinen-Kirche Lenzen
Stadtzentrum, 19309 Lenzen (Elbe) · Tel. 038792 / 7267
Die St.-Katharinen-Kirche in Lenzen ist eine dreischiffige Hallenkirche mit Querschiff und einem einschiffigen Chor, der in drei Seiten eines Achtecks geschlossen ist. Erhalten sind originale gotische Bauformen und Reste mittelalterlicher Bemalung aus dem 14. Jahrhundert.
Besonders bedeutend ist die Orgel (Schnittger/Scholtze), die zu den herausragenden Instrumenten der Region zählt. Im Jahr 2007 wurden sowohl der Kircheninnenraum als auch die Orgel umfassend saniert.
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