Viel zu sehen in der Elbtalaue

Neben der unberührten Natur hat die Elbtalaue auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Burg Lenzen, alte Dorf- und Stadtkirchen, historische Altstädte mit Fachwerkarchitektur, viele Museen, Aussichtsplattformen und vieles anderes mehr laden zu Ausflügen und Besichtigungen ein.

Schloss Gartow

Hauptstraße 6 29471 Gartow

Das Gartower Schloss befindet sich am Südufer der Seege, an einer Stelle der Seegeniederung, an der spätestens seit Anfang des 13. Jahrhundert schon immer ein Burg stand.

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Das Gartower Schloss ist ein repräsentativer Bau aus dem Zeitalter des Barock und in Besitz der Grafenfamilie von Bernstorff, die seit mehr als 300 Jahren in Gartow ansässig ist. Es wurde zwischen 1710 und 1727 anstelle eines älteren baufällig gewordenen Schlosses aus der Bülowschen Zeit (vor 1694) gebaut.

Für gewöhnlich bekommt man nur die Vorderfront des Gebäudes zu Gesicht, lediglich 1 bis 2 mal im Jahr öffnet der Graf seine Türen und führt seine Gäste durch das Schloss und den dazugehörigen Schlossgarten. Anmeldungen nimmt die Tourist-Information im Rathaus, Springstraße 14, 29471 Gartow, Tel. 05846-333, entgegen.

Die Deutsch-deutsche Teilung

Kaum eine andere Region in Deutschland war so mit der Teilung konfrontiert, wie die unsere. Der Hafen von Schnackenburg mit Aussichtsturm und Zollboot, das dortige Grenzland-Museum sowie die Gedenkstätte "Stresower Brack" künden davon ...

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Die Deutsch-deutsche Teilung lässt sich an verschiedenen Punkten immer noch nachvollziehen: Dort stehen noch Grenztürme, andernorts sind die "Plattenwege" der DDR-Grenztruppen mühelos zu finden. Kaum eine andere Region in Deutschland war so mit der Teilung konfrontiert, wie die unsere, die, dem Elbverlauf folgend, so in die DDR hineinragte, dass sie nahezu von drei Seiten von der Grenze umgeben war.

Der Hafen von Schnackenburg mit Aussichtsturm und Zollboot, das Grenzland-Museum und die Gedenkstätte "Stresower Brack" künden heute noch von der innerdeutschen Grenze und/oder halten diverse sehens- und erlebenswerte Fakten für Interessierte bereit.

Das Grenzlandmuseum findet sich am Eingang zum Schnackenburger Hafen, die Gedenkstätte Stresower Brack liegt ca. 10 Autominuten (der Weg ist ausgeschildert) vom Hafen entfernt in Fahrtrichtung Gartow.

„Woodhenge“

Neben seiner Naturausstattung hält der Höhbeck viele geschichtsträchtige Schätze bereit. Schon auf der Fahrt von Gartow "auf den Berg", passieren Besucher vor der Ortschaft Restorf einen Kreis aus 56 Holzpfosten, "Woodhenge" genannt, die an eine ähnliche bronzezeitliche Anlage bei Pevestorf erinnern. Die Anlage ist Teil des "Zeitfenster-Projekts", das die bedeutsamen archäologischen Funde am Höhbeck besser erschließen hilft.

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In der Frühbronzezeit, um 1800 vor Christus, wurde auf dem Hasenberg bei Pevestorf ein Kreis aus 56 Holzpfosten errichtet.

Aus der Zeit des Übergangs von der Stein- zur Bronzezeit sind mehrere solcher Anlagen unterschiedlicher Größe bekannt, sowohl auf dem europäischen Kontinent als auch auf den britischen Inseln; ihr Zweck ist nicht eindeutig zu ermitteln.

Das Höhbecker "Woodhenge" gehört zur Aunjetitzer Kultur, deren Hauptverbreitungsgebiet sich südlich und südöstlich vom Höhbeck befindet. Es könnte - vergleichbar etwa mit Stonehenge in England oder Goseck und Pömmelte-Zackmünde in Sachsen-Anhalt - als Observatorium zu astronomischen Beobachtungen genutzt worden sein.

Dieses herausragende bronzezeitliche Monument diente als Vorlage für den Nachbau, den sie sich an der Straße zwischen Gartow und Restorf anschauen können.

In Anlehnung an die 56 Holzpfähle von Woodhenge entstand eine Broschüre, die in 56 kurzen Texten ausgewählte zeitgeschichtliche Ereignisse der Region beleuchtet. Die sogenannten "Zeitfenster" zeigen was einst in der Region geschah. Die Broschüre "Zeitfenster - Spurensuche in der Geschichte" wurde herausgegeben vom Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue und liegt für Sie kostenlos in der Tourist-Information im Rathaus Gartow aus.

Burg und Burgmuseum Lenzen

Burgstraße 3 | 19309 Lenzen
Tel.: 038792/1221

Besucherzentrum Biosphärenreservat „Brandenburgische Elbtalaue“ mit Poesie- und Naturgarten und Museum

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Besucherzentrum im UNESCO Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe

In der historischen Burganlage in Lenzen befindet sich das Besucherzentrum mit dem Museum für Stadtgeschichte und der Ausstellung „Flusslandschaft am Grünen Band“. Hier erhalten Sie faszinierende Einblicke in die Natur- und Kulturgeschichte der Flusslandschaft Elbe. Während es in der Elbe-Ausstellung munter zwitschert, der Biber sprechen kann und Ameisen Flöße bauen, bringen Sie im Heimatmuseum rund 8000 Zinnfiguren zurück in das Jahr 929. Der romantische Burgpark lädt zum Spaziergang und zu Theateraufführungen ein.

  • Besucherzentrum im UNESCO Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe
  • Boots- und Kanufahrten
  • GPS-geführte Biber-Burgen-Tour
  • Auf den Spuren von Naturphilosophen durch den Natur-Poesie-Garten im Burgpark
  • Natur-Entdecker-Angebote durch die Elbtalaue und an das "Grüne Band"

Öffnungszeiten Besucherzentrum
April bis Oktober: täglich 10.00 bis 18.00 Uhr
November bis März: Mittwoch bis Sonntag
10.00 bis 17.00 Uhr, Montag und Dienstag auf Anfrage

Erleben Sie Natur, Kultur und Geschichte der Flusslandschaft Elbe. Alle Informationen und Angebote erhalten Sie unter Tel. 038792 - 1221 oder unter www.burg-lenzen.de.

 

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