Die schönsten Seiten der Region

Die Region bietet eine Vielzahl an Ausflugszielen. Einige der schönsten möchten wir hier vorstellen. Dabei entführen wir Sie in die Elbauen, die Nemitzer Heide sowie die naturnahen Wälder unserer Region ...

Lehrreiche Pfade, spannende Orte

Verschiedene (Natur-)Lehrpfade vermitteln Ihnen grundlegende Einblicke in die Natur der Elbtalaue ...

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Mehrere Ausstellungen sowie ein umfangreiches Führungsangebot ermöglichen Ihnen so manche spannende Entdeckung. Aber auch unabhängig können Sie “auf eigene Faust” auf Naturspuren wandeln. Diese Naturlehrpfade oder Exkursionspunkte vermitteln Ihnen Einblicke in die Natur unserer Region:

  • “Auf den Spuren der Biber” (Biberlehrpfad, 2,6km rund um den Kleinen Gartower See)
  • “Seeadler beobachten” (Klaus-Bahlsen-Turm und Lehrpfad bei Nienwalde)
  • “Zeitfenster” (Natur und Geschichte rund um den Höhbeck)
  • ”Haltepunkt Natur” (23 Stationen entlang der Elbe zwischen Cumlosen und Besandten)
  • "Wolfslehrpfad" (1,5 km Rundweg um das Gartower Wildgatter)
  • Wasser-Erlebnispark in Gartow, gegenüber dem Campingplatz

Informationen zu allen Lehrpfaden und ergänzende Broschüren erhalten Sie in der Tourist-Information in Gartow.

 

Der Höhbeck

Arche Noah der Artenvielfalt und eine geologische Besonderheit noch dazu ...

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Die Gemeinde Höhbeck liegt im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue direkt an der Elbe. Namensgebend ist „der Höhbeck“, eine bis zu 76 Meter über Normalnull aufragende Erhebung.

Aufgrund seiner naturräumlichen Lage – im Übergang zwischen der atlantischen und der kontinentalen Region Mitteleuropas – weist der Höhbeck eine besonders große Artenvielfalt an Flora und Fauna auf. Insbesondere unter Ornithologen und Naturfotografen ist der Höhbeck daher weithin bekannt.

Ein „Muss“ ist der Aussichtsturm auf der Schwedenschanze. Hier bekommen die Gäste die geologischen Besonderheiten dieser markanten Erhebung auf verschiedenen Informationstafeln erklärt. Der Blick von der Aussichtsplattform ist atemberaubend und reicht bei gutem Wetter über viele Kilometer.

Die Nemitzer Heide

Ein Kleinod, das vom Massentourismus noch nicht entdeckt wurde, ist die im Naturpark Elbhöhen-Wendland liegende Nemitzer Heide. Nach einem verheerenden Waldbrand im Jahre 1975 und der Vernichtung umfangreicher Kiefernwälder hat sich auf den sehr trockenen und nährstoffarmen Sandböden eine prächtige Heidelandschaft entwickelt.

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Diese Zwergstrauchheide mit ihren offenen Dünen und großen Magerrasenflächen stellt eine einmalige landschafliche Besonderheit im östlichen Niedersachsen dar. Sie ist der größte Sandheidenkomplex im zur kontinentalen Region gehörenden Teil des niedersächsischen Tieflandes. Viele geschützte Pflanzen und Tiere haben hier auf 1061ha Fläche ihren Lebensraum gefunden. Für die Förderung und den Erhalt der Arten und ihrer Lebensräume ist dieses Gebiet als FFH- und EU- Vogelschutzgebiet ausgewiesen worden.

Auf ausgedehnten Wanderungen oder einer Planwagenfahrt können Sie zu jeder Jahreszeit die Schönheit der Nemitzer Heide erleben. Wenn Sie dann noch auf Ihrem Weg dem Heideschäfer mit seiner Schnuckenherde und seinen Hütehunden begegnen, dann werden Sie diesen Urlaubstag in der Nemitzer Heide sicherlich in bleibender Erinnerung behalten.

Auch Radfahrer haben die Möglichkeit. auf zahlreichen Rundkursen die beschaulichen Heidedörfer und die ausgedehnte Heidelandschaft mit Wäldern, Feldern und Wiesen kennenzulernen.

Tipp: „Feuer, Heide – neues Leben“

Im Obergeschoss des Nemitzer Heidehauses befindet sich die Ausstellung „Feuer, Heide – neues Leben“, in der Sie sich über die dramatische Entstehung sowie die Kultur- und Naturgeschichte der Nemitzer Heide informieren können.

Auch für blinde und seheingeschränkte Besucher ist die Ausstellung erlebbar: Alle Texttafeln sind mit Brailleschrift versehen, tastbare Reliefkarten vermitteln einen Eindruck der Landschaft, Zeitzeugen berichten vom Waldbrand, und Vogelstimmen bitten zum Heidekonzert.

Niedersachsens wilder Osten

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Wendland Regional-Marketing hat für Besucherinnen und Besucher von "Niedersachsens wildem Osten" eine interaktive Karte erstellt. Hier finden Interessierte umfassende Informationen und jede Menge Tipps.

"Sehenswürdigkeiten", "Touren und Wege" sowie "Freizeit und Familie" sind nur drei Rubriken, die den ein oder anderen "Klick" lohnen.

Die Karte für EntdeckerInnen

Wildgatter und Wolfslehrpfad

Ein Gartower Klassiker ist das Wildgatter, wo Rot-, Dam- und Schwarzwild auf Ihren Besuch warten. Das kleine Wildgatter ist insbesondere für Familien mit Kindern ideal, da die zutraulichen Tiere einfach zu beobachten sind. Zudem gibt es eine kleine Nistkasten-Ausstellung sowie einen Wolfsinformationspfad zu entdecken.

Eine solarbetriebene Webcam ermöglicht auch von daheim ein Blick ins Gatter zu werfen! Die Kamera zeichnet Bilder aus dem Rot- und Damwildgatter auf: https://www.wildgatter-gartow.de/bestof.php

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2018 wurde um das Wildgatter bei Falkenmoor ein Wolfslehrpfad eröffnet, der über die Historie der Gartower Wölfe informiert. Gleichzeitig – und dies ist deutschlandweit erstmalig der Fall – wird dokumentiert, wie der Zaun des Rot- und Damwildgeheges „wolfsabweisend“ errichtet worden ist. Für alle interessant, die ein Gehege oder ein Nachtpferch haben: Alle drei zulässigen Bauarten gemäß des „wolfsabweisenden Grundschutzes für Gatterwild in der Förderkulisse Herdenschutz“ werden vorgestellt. Insgesamt 16 Informationstafeln stehen nun entlang des ca. 1.500 Meter langen Zaunes rund um das Wildgehege.

Die Wege um das Gatter und der Wolfslehrpfad sind barrierefrei erreichbar. Zwei geräumige Schutzhütten ergänzen den Pfad und laden zum Verweilen ein. Die beliebte Aussichtsplattform bietet zudem einen sehenswerten Ausblick über das Gehege.

Apropos Ausblick: Hier können Sie über eine Webcam einen Blick ins Gehege wagen. Gerade Nachtzeit? Oder justament keine Tiere vor der Kamera? Dann schauen Sie mal auf der Unterseite "Schnappschüsse" nach.

Der Weg zum Wildgatter ist von der Hauptstraße in Gartow durchgängig ausgeschildert.

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