Mit dem Rad Gartow und die Elbtalaue entdecken

Radfahrerinnen und Radfahrer kommen in unserer Region voll auf ihre Kosten: Ein ausgedehntes Radwegenetz, wenig Verkehr und insbesondere der Elberadweg laden zu Touren ein. Entdecken Sie entweder auf eigene Faust oder folgen Sie einem der ausgearbeiteten und zum Teil ausgeschilderten Fahrradwege. Fahrrad- und auch Wanderkarten erhalten Sie bei der Tourist-Information Gartow.

Familientour um den Gartower See

Eine abenteuerliche Tour für kleine und junggebliebene Menschen, durch Matsch und Modder, zu den wilden Tieren.
Diese Tour wird ganz besonders den Kindern gefallen. Speziell für Eltern oder Großeltern mit ihren Kindern oder Enkeln wurde diese Fahrradtour zusammengestellt.

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Start ist das Restaurant "Gartower Seeterrassen", Ziel das Wildgatter. Die Tour umfasst 12 km und führt u.a. vorbei am Tretbootverleih, am Abenteuerspielplatz (hier können die öffentlichen Grillplätze genutzt werden), zum "Woodhenge" und am Minigolfplatz.
Einen Flyer zu dieser Tour gibt es bei der Tourist-Information Gartow.

Die „Null-Euro-Tour“

Wir haben für Sie einige Ziele aus den Bereichen Natur, Geschichte und Kultur ausgesucht, die Sie und Ihre Familie kostenlos ansteuern können ...

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Seeadler und Skulpturen

Erster Tipp ist der sehenswerte Seeadler-Turm bei Nienwalde. Hier bekommen Vogelfreunde Informationen über die mächtigen Greifvögel und können von der komplett umlaufenden Empore wunderschöne Blicke über die Seege-Niederung genießen.

Durch die Seege-Niederung, den kleinen Gartow See begleitend, verläuft der Biber-Lehrpfad. Diverse Tafeln berichten hier über Meister Bockert. Der Pfad schlängelt sich durch Wiesen und Hecken und bietet im Umfeld zudem viele sehenswerte Pflanzen und hält eine reichhaltige Vogelwelt.

Dabei kommt der Spaziergänger an einer weiteren Sehenswürdigkeit vorbei: am Skulpturenpark des Westwendischen Kunstvereins. Hier finden sich verschiedene Skulpturenprojekte, die von sechzehn internationalen Künstlerinnen und Künstlern im Rahmen des Projektes „Feldversuche“ geschaffen worden sind.

Ganz im Osten liegt Niedersachsens kleinste Stadt Schnackenburg. Vom Aussichtsturm am Hafen hat man einen herrlichen Blick über die Elbe und den kleinen Sportboothafen. Zudem lädt das malerische Städtchen zu einem Bummel durch seine verwinkelten Gassen ein.

Kirchen, Wasser-Erlebnispark und „wilde“ Tiere

Direkt in Gartow begeistert der Wasser-Erlebnispark nicht nur die jüngeren Besucher. Während die Kinder mit Wasser experimentieren, nach Herzenslust im Matsch baggern oder das große Piratenschiff entern, können sich die Eltern mit Hilfe verschiedener Schautafeln über das kostbare Nass informieren.

Nur wenige Autominuten vom Wasser-Erlebnispark entfernt, liegt das Gartower Wildgatter. Dort sind Rot- und Damwild sowie Wildschweine aus nächster Nähe zu beobachten. Hier gibt es auch eine kleine Nistkasten-Ausstellung des NABU. Ab Frühjahr/Sommer 2018 führt zudem ein Wolfslehrpfad um das Gehege herum und bringt den Besucherinnen und Besuchern die Geschichte Isegrims in dieser Region näher.

Auf weiten Teilen der Fläche der Samtgemeinde Gartow liegt das so genannte „Kirchspiel an Elbe und Seege“. Hier werden diverse Kirchen und Kapellen als „Offene Kirche“ geführt und laden Interessierte zum Besuch ein. In den Kirchen liegen Flyer aus, die eine (Rad-)Rundtour durch das Kirchspiel vorstellen. Zudem finden sich vor und in den jeweiligen Gotteshäusern Hinweise zu deren Geschichte.

Arche Noah der Artenvielfalt
und Lagerplatz Karls des Großen

Die Fahrt führt uns weiter auf den Höhbeck. Wohl kaum ein anderer Punkt im Biosphärenreservat „Niedersächsiche Elbtalaue“ hat so viele natur- und kulturgeschichtliche Höhepunkte derartig konzentriert zu bieten wie der Höhbeck. Er allein ist schon einen Tagesausflug wert!

Auf dem Weg dorthin passieren Besucher einen Kreis aus 56 Holzpfosten, „Woodhenge“ genannt, die an eine ähnliche bronzezeitliche Anlage bei Pevestorf erinnern. Die Anlage ist Teil des „Zeitfenster-Projekts“, das die bedeutsamen archäologischen Funde am Höhbeck besser erschließen hilft.

Auf dem Höhbeck laden eine Reihe von Informationstafeln Wanderer ein, den „Berg“ auf einem Rundweg entlang der Elbe zu erkunden. Hier erfährt man Interessantes u.a. über die Natur, das Kastell „Hohbuoki“ und die Siedlergeschichte auf dem Höhbeck. Die Stationen befinden sich entlang des ca. sechs Kilometer langen Wanderweges quer über den Höhbeck und an der Elbe entlang.

Ebenso ein „Muss“ ist der Aussichtsturm auf der Schwedenschanze. Hier bekommen die Gäste die geologischen Besonderheiten dieser markanten Erhebung auf verschiedenen Informationstafeln erklärt. Der Blick von der Aussichtsplattform ist atemberaubend und reicht bei gutem Wetter über viele Kilometer.

Lohnendes Ausflugsziel und
Ausgangspunkt für weitere Entdeckungen

Vom Höhbeck führt unsere Tour in die Nemitzer Heide, die zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis ist. Dieses Kleinod beherbergt wiederum ganz andere Tier- und Pflanzengesellschaften als die Lebensräume Elbtalauen oder die ausgedehnten Wälder.

In jedem Fall lohnt sich ein Spaziergang, auch außerhalb der Heideblüte im August: Mit etwas Glück kann man seltene Vogelarten wie den Brachpieper oder den Wiedehopf beobachten, dem Heideschäfer bei der Arbeit zusehen oder diverse Tierspuren auf den Sandwegen entdecken.

Im Anschluss daran empfiehlt sich ein Besuch im Nemitzer Heidehaus. Dort befindet sich die Ausstellung „Feuer, Heide – neues Leben“, die u.a. über den großen Waldbrand 1975 berichtet. Zudem wird interessantes Wissen über die einzigartige Flora und Fauna vermittelt.

Immer den Pfaden nach

Verschiedene Lehrpfade vermitteln Ihnen grundlegende Einblicke in die Natur und die Geschichte unserer Region ...

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Mehrere Ausstellungen sowie ein umfangreiches Führungsangebot ermöglichen Ihnen so manch spannende Entdeckung. Aber auch unabhängig können Sie “auf eigene Faust” auf Naturspuren wandeln. Naturlehrpfade vermitteln Ihnen grundlegende Einblicke in die Natur der Elbtalaue:

  • “Auf den Spuren der Biber” (Biberlehrpfad rund um den Kleinen Gartower See)
  • “Seeadler beobachten” (Klaus-Bahlsen-Turm und Lehrpfad bei Nienwalde)
  • “Grenzlehrpfad” (Entlang der Innerdeutschen Grenze, Schnackenburg-Nienwalde)
  • “Zeitfenster” (Natur und Geschichte rund um den Höhbeck)
  • ”Haltepunkt Natur” (23 Stationen entlang der Elbe zwischen Cumlosen und Besandten)
  • "Wolfslehrpfad" (Rundweg um das Gartower Wildgatter)

Weitere Touren und Pfade lassen sich hier entdecken:
https://region-wendland.de/aktivitäten/touren/

Fahrradverleih

  • Behrens Fahrradtouristik, Hauptstraße 19, 29471 Gartow, Tel.: 05846-9310
  • Steffen Walther, Tel.: 05846-2132
  • Mobiler Fahrradverleih vor Ort, Shuttleservice und Vermietung, Wilfred Freitag, Tel.: 0171-1758472

Das Wendland so nah

"Das Wendland ist eine Region mit wunderbaren, aber auch wunden Punkten. Um all diese zu erfassen, bedarf es vieler Worte und Bits ...

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... Wir sind noch lange nicht fertig mit unserer Zusammenstellung der Kuriositäten, Spezialitäten und Raritäten von Niedersachsens wildem Osten. Schauen Sie sich also um und bleiben Sie neugierig, wir sind es auch…"

Mit diesen Worten leiten der Tourismusverein Region Wendland und die Wendland Regionalmarketing ihre gemeinsame Homepage ein, die als interaktive Karte beispielsweise über Natur, Geschichte sowie Kunst und Kultur im "wilden Osten" Niedersachsen informieren möchte.

Interessierte können "Das-Wendland-so-nah" hier entdecken: https://region-wendland.de/interaktive-karte/

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